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Grüne Bundestagsabgeordnete zu Besuch bei ESYLUX

Mit dem früheren Bundesumweltminister Jürgen Trittin und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Konstantin von Notz besuchten uns zwei Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am 14. September in Ahrensburg. Für uns eine willkommene Gelegenheit, beide Politiker ausführlich über unseren Ansatz der bedarfsgesteuerten Gebäudeautomation zu informieren – und das hohe Energieeinsparpotenzial, das sich daraus ergibt.

Geschäftsführer Oliver Segendorf verdeutlichte zu diesem Anlass, dass zwar der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland erfreulicherweise ständig wachse. Der Bruttostromverbrauch sei jedoch in den letzten rund 20 Jahren auf mehr oder weniger gleichem Niveau geblieben, und gerade dies gelte es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des Schutzes der natürlichen Ressourcen unbedingt zu ändern. „Da rennen Sie bei uns natürlich offene Türen ein“, meinte hierzu Jürgen Trittin.

Auftrieb vor dem mobilen Licht-Showroom. Neben den beiden Politikern waren auch mehrere Pressevertreter zu Gast.

Auch ESYLUX Gründer und Geschäftsführer Peter Kremser, Geschäftsführer Deutschland Jürgen Kitz und Dr. Claudius Noack, der Leiter unserer Lichtentwicklung, waren mit von der Partie. Aus dem intensiven Austausch mit beiden Politikern ergaben sich weitere gemeinsame Standpunkte. So bestand Einigkeit darin, dass eine steuerliche Förderung von Energieeffizienz-Maßnahmen ein geeigneter Weg ist, um die Entwicklung schneller voranzubringen. „Nur wer Geld hat“, so Trittin, „kann auch investieren.“

Jürgen Kitz berichtete den Gästen über das Engagement von ESYLUX in der geea (Allianz für Gebäude-Energieeffizienz) und der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) und hob die hohe Relevanz der energieeffizienten Modernisierung gerade bei Nichtwohngebäuden hervor. Studien des ZVEH und der ZVEI zeigten, dass die Gebäudetechnik meistens veraltet sei. „Und die Modernisierungsquote von jährlich 1 Prozent genügt nicht, um die Ziele für einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen“, betonte Kitz. Auch deshalb sollten Maßnahmen, die sich nachweislich amortisieren, steuerlich gefördert werden. Peter Kremser ergänzte, dass die Amortisations-Zeiten gerade beim Einsatz von Präsenzmeldern und intelligenter Beleuchtung besonders kurz seien.

Konstantin v. Notz, Jürgen Trittin und Claudius Noack (v. links) im ESYLUX Lichtlabor.

Im Anschluss an die Diskussion folgte ein gemeinsamer Rundgang über das Betriebsgelände. Hierzu gehörten eine Besichtigung unseres mobilen Licht-Showrooms ebenso wie ein Blick auf unsere Produktion vor Ort und ein Aufenthalt im ESYLUX Lichtlabor. Dabei informierte Dr. Noack unsere Gäste ausführlich über die wissenschaftlichen Hintergründe und Vorteile des biologisch wirksamen Lichts und führte sie in weitere interessante Beleuchtungsthemen ein. Die Abgeordneten lernten so zum Beispiel auch die Gefahren und Nachteile des Flimmerns bei LEDs kennen und die hohe Relevanz einer guten Farbwiedergabe in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Nach rund drei Stunden und einer abschließenden Gesprächsrunde in schönstem Sonnenschein auf dem ESYLUX Hauptparkplatz verabschiedeten sich die Bundespolitiker.

Das sagt die Presse: